Freiheit und der Psalm 23

Mittlerweile frage ich mich was Freiheit überhaupt ist? Da lebt man in einem Land wo gelogen wird, wo es Gesetze gibt die einem sagen wie man zu leben hat und wo die Politiker einfach mal Gesetze ändern, erweitern oder umformulieren. Und dann gibt es noch das Volk, das jetzt nach Freiheit schreit, obwohl sie für ihre Gefangenschaft (die Gitter sind die abertausende von Gesetzen und Anordnungen) auch noch bezahlen (Steuern). Ne das hat nichts, aber auch gar nichts mit Freiheit zu tun. Als die Maskenpflicht kam, habe ich sie angezogen und mich auf das eingelassen. Nicht weil ich davon überzeugt bin, dass man damit diese absolute, tödlichste aller Seuchen, das Ich nicht wage auszusprechen, weil es mich sonst auch erwischen kann, eindämmen kann. Nein, ich dachte mir nur, mal sehen was das mit mir macht und wie ich die anderen sehe und hey, ich gähne jetzt einfach so ohne meine Hand davor zu halten, endlich, das wollte ich schon immer tun! Und dann gehen Sklaven auf die Straßen, brüllen rum und schreien Sklavengese…, sorry ich meine Grundgesetz und pochen auf ihre bisherige Gefangenschaft, weil diese „angeblich“ mehr Freiheit sei. Freiheit zu was? Zu dem was wir eh schon kennen, was wir nicht geändert haben wollen, weil wir keine Veränderungen ertragen oder nichts „neues“ wollen?

Für mich ist Freiheit eher ein Anpassen. Schon früher musste sich die Menschheit, Tiere oder Pflanzen sich anpassen, wenn die Umwelt sich veränderte, daraus lernen um zu überleben. Anpassen ohne sein Gesicht zu verlieren, ohne ein Schmierlappen zu sein oder ein Randsteinschlozer. Anpassen, weil es immer sehr spannend ist, wie ich mich ändere, ob ich was neues lerne, ob ich daraus Erkenntnisse ziehe. Anpassen, weil ich dadurch weit aus mehr Erfahrungen erlebe und daraus lernen kann. Was nützt es mir zu sagen, das und das mag ich nicht, ohne zu wissen wie es eigentlich tatsächlich ist? Ich habe einiges erlebt und weiß, manche Sachen brauche ich einfach nicht nochmal erleben. Sie waren interessant und lehrreich, aber es gibt noch andere Bereiche die ich noch nicht kenne und außerdem vertraue ich meinem Selbst:

MEIN Gott ist mein Vertrauter,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Gotteswillen (Thelema).
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Schwert und Stab erfreue mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Herausforderungen.
Du salbest mein Haupt mit Öl,
übervoll ist mein Becher.
Das zu tun was ich will, denn Liebe ist das Gesetz
wird mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause meines Gottes immerdar.

Psalm 23 (in leicht veränderter Form)

 

5 Kommentare zu „Freiheit und der Psalm 23

  1. Im Gesamten, vom Kleinsten bis Größten, ergo in toto des All-Lebendigen, waltet der Welten-Wille, und ist, das bereits Befreite. Wäre es nicht so, wäre es nicht das göttlich Gewollte. Freiheit ist per se, das gesamte der Schöpfung, latent innerst, wie auch äußerst Absolute im Relativen, der Geist-Raum-Welt-Seele, die in sich unendlich, je begann oder je endet. Es gibt nichts Totes, nirgendwo, denn aus Totem kann kein Leben entstehen.

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