Crowleys Kommentar zu Nuit Vers 31

AL,I,31: „Dies ist die Schöpfung der Welt, dass der Schmerz der Teilung wie nichts ist, und die Freude der Auflösung alles.“

Der neue Kommentar
Dieser Vers ist für Menschen geschrieben, die noch in der Spaltung sind und sich darüber ärgern; der Schmerz liegt aber nur in ihrer Vorstellung davon. Man sollte diesen Gedanken mit der Psychologie von Freud vergleichen, die jede Trennung von der „Mutter“ als heroisch, aber schmerzhaft ansieht. Aber hat ein Held wirklich keine Kompensationen? Außerdem ist die Trennung an sich schon eine Erleichterung, sobald die Belastung lästig wird, wie bei der Geburt.

Was die „Freude der Auflösung“ betrifft, so bezieht sich der Bezug auf Samadhi, die Trance, in der Subjekt und Objekt eins werden. In ihr erlebt man zunächst eine orgiastische Ekstase; später ändert sich der Charakter des Bewusstseins in eine ununterbrochene, ruhige Freude, und noch später vertieft sich die Freude auf eine völlig unbeschreibliche Weise. Die Fachausdrücke, die von den Orientalischen Eingeweihten zur Bezeichnung dieser Zustände verwendet werden, sind unübersetzbar; in jedem Fall dienen sie eher dazu, den Rat zu verdunkeln.

Es gibt einen kabbalistischen Aphorismus in Bezug auf die Worte „nichts“ und „alles“; für diese und ähnliche Angelegenheiten siehe den Anhang.(1)

(Quelle:hermetic.com)

 

Anmerkung

1) Die Seite hermetic.com schrieb dazu: {ANMERKUNG: Der Anhang wurde noch nicht wiederhergestellt}.

 

 

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