Die dunkle See … (v. Art of Arkis)

… von Binah *

* 8° = 3? Magister Templi. Binah ist die dritte der zehn Sphären im Lebensbaum der Kabbalisten: „Das Verstehen“, im Gegensatz zur zweiten Sphäre „Chochmah“, dem Verstand. Sie wird oft als „Dunkle See“ dargestellt.

Die Hauptaufgabe eines Meisters des Tempels ist, in den Vorstellungen des A∴A∴, die Erlangung eines „perfekten Verständnisses des Universums“. Die essentielle Hinwendung besteht in der vollkommenen Auflösung der Persönlichkeit, die beschränkt und eingrenzend wirkt und den WAHREN Willen unterdrückt. Der Magister Templi gilt als Meister der Mystik. Dies soll zeigen, dass der Inhaber dieses Grades frei von inneren Widersprüchen oder äußerer Finsternis ist. Dies ist nicht möglich ohne die sgnt. Integration des Schattens, der vollkommenen Überquerung des Abgrundes. Wer z. B. LSD nimmt, und vor dem Schrecken seiner Selbst, seinem Schatten und Dämonen davon läuft, hat vermutlich einen schlechten Trip erwischt, und oder ein ungünstiges Set und Setting. Dieser Mensch wird vermutlich unbewusst weiterhin von seinem Ego-Verstand trickreich getriggert, und weiterhin nicht nur den wahren Willen leugnen sondern mit all seinen faulen Kompromissen leben. Jene, die den wahren Willen leugnen, befinden sich auf einem ideologischen Holzweg. Der wahre Wille, das Dao nämlich, und der liebend Wollende, sind immer in Übereinstimmung mit dem absoluten Universum.

Liebe und Wille!

Zur Liebe gehört der Wille, der ihr Aufnahmegefäß ist. Lieben und Wollen ist (im Grunde) dasselbe, denn was der Mensch will, das liebt er, und was er liebt, das will er. Die Liebe ist die ewige Triebfeder des Willens, wie der Wille das Werk selbst. Der Wille allein genügt nicht, ein Werk auch auszuführen. In der gerecht starken Liebe (M. A. A. T.) liegt die allein bewegende Kraft des Willens.

Niemand kann wider seine Liebe und wider den aus der Liebe zu erkennenden Willen handeln. Wer voll Weltliebe ist, der wird auch dieser gemäß handeln; und wer voll Liebe des Absoluten ist, der wird auch dieser gemäß handeln.

Nur wer liebt, der führt auch tatsächlich aus, was er will, nicht aber die anderen, die es weder wollen noch tun. Lieben und das Werk nicht ausführen, obgleich man es könnte, bedeutet eben so viel, wie gar nicht lieben. Bloß denken, im Relativen, dass man wolle und liebe, verschwindet und vergeht, weil es ein vom Dasein getrenntes Denken ist.

Jeder bezeugt seine Liebe durch das Wollen und Tun dessen, in Verbundenheit der relativen Gegengsätze. Wollen ist gleichbedeutend mit Lieben. Wer hingegen angeblich jemanden liebt, und diesen Willen dennoch nicht tut (oder will), dann ist das soviel wie Nichtlieben.
Vgl.: Joh 14.21 Joh 15.10

Anmerkung:
der Text ist im Wesentlichen redaktionell, die Auswahl basiert auf einem surrealen Spiel des Orakels. Art of Arkis

Blog von Art of Arkis

 

5 Kommentare zu „Die dunkle See … (v. Art of Arkis)

      1. Da ist ist was dran, Anfang der Siebziger, da gab es auch diese Hare Krishna Typen, die zogen singend durch die Städte, seltsam, wollten einem, eher aggressiv, Bücher verkaufen. Das lief parallel, Indien war in, und aus meinem damaligen Bekanntenkreis, waren auch Baghwan Jünger und vor allem Mädels dabei. Konnte dem nichts abgewinnen, Gurus waren und sind es immer noch, meine Sache nicht.

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