Frohe Weihnacht!

Als Kind habe ich Weihnachten genossen. Es waren eigentlich weniger die Geschenke, sondern eher die Stimmung, welche in der Luft lag. Ich genoss den Schnee, die Dunkelheit, die Stille und vor allem den Kirchengang. Der riesige Baum, der in der Kirche meines Heimatdorfes stand, geschmückt mit Strohsternen und der Pfarrer der dann das „Ritual“ hielt. Er erzählte oben auf seiner Kanzlei von Josef und Maria und Jesus, wie er im Stall geboren wurde. Zwar kannte ich die Geschichte schon in und auswendig, aber es war immer wieder schön. Ich sang mit Inbrunst die Lieder, während ich meine Füße an einem Heizungsrohr wärmte, rutschte manchmal unruhig hin und her, weil ich nicht alles sehen konnte was vorne passierte und am Ende gingen wir hinaus und der Pfarrer wartete schon, drückte jedem die Hand und wünschte „frohe Weihnacht“.  Gott, wie ich das liebte!

Zuhause hing manchmal schon ein Geschenk für mich an der Gartentür, von meiner Patentante, dann gab es erstmal Seidewürschdle mit Kardoffelsalaad und danach war die Bescherung.

Nach dem ich älter wurde und mich der Blasphemie hingab, mal zu eruieren was denn so alles seine „Richtigkeit“ hat, wurden mir zwar die Augen geöffnet, aber die Melancholie „Weihnachten“ habe ich nie verloren. Noch heute höre ich selbstverständlich sehr gerne Weihnachtslieder an und noch heute streife ich durch die Straßen, sehe die beleuchteten Zimmer und stelle mir vor (und wünsche es mir), dass die Menschen glücklich sind, sich besinnen und IHR Leben führen. Als ich noch faltig und gebrechlich war, stellten meine damaligen Freundin und ich fest, dass es nur dann Liebe ist, wenn der andere glücklich ist. Wie sonst kann man einen lieben, wenn man nicht glücklich ist, zu sehen das Mensch glücklich ist? Noch heute, jung und geschmeidig, bin ich davon überzeugt. 🙂

Doch wie kam es das Jesus am 24.12. geboren wurde, von einer Jungfrau in Betlehem und dass ihn die heiligen drei Königen besuchten?

Hier eine kleine Aufklärung, auch wenn ich seine Art, wie er es formuliert hat nicht so mag, ist der Inhalt korrekt:

die Hintergründe der Geburt Jesus

Und hier ein Liedchen „Jingle Bells“, von einer meiner damaligen Lieblingsband Living Death:

 

Haut rein! Die 93 kommt und ist da, wie die Sonne jeden Morgen kommt, uns glücklich macht und unser Haupt erwärmt!

Frohe Weihnacht!

Aaron aka die Stechfliege


Die Stechfliege initiierte diesen Blog.

Autorenseite: Die Stechfliege

3 Kommentare zu „Frohe Weihnacht!

    1. 93 ist der griechische Zahlenwert von Thelema und Agape. Die vom OTO grüßen einen (per Mail zB.) mit 93 und verabschieden sich mit 93 93/93, was lediglich die Formel Tue was du willst, sei das ganze Gesetz (93) und Liebe ist das Gesetz (93), Liebe unter Willen (93/93) darstellt.
      Es wird darum gemacht, weil im Liber AL, RHK 39 zu lesen ist:
      (…) und jedem Mann und jeder Frau, die du triffst, sei es auch nur, um mit ihnen zu essen oder zu trinken, ist das Gesetz zu geben.(…).
      Man kann natürlich noch vieles aus der 93 ziehen, aber das ist sozusagen die Grundaussage. Einige Thelemiten sind zum Teil Zahlenfetischisten (Kabbalisten). Ich werde in den nächsten Wochen einen Text von jemanden veröffentlichen, da wirst du sehen was man so alles machen kann mit Zahlen. 🙂

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